Feierliche Freigabe am 15. August Die Maßnahme im Zuge der Kreisstraße 215 zwischen Nettlingen und Dingelbe (Landkreis Hildesheim) konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die gesamte Verkehrsanlage wurde am 15. August von Landrat Bernd Lynack, der Leiterin des Geschäftsbereichs Hannover der NLStBV Julia Fundheller und dem Bürgermeister der Gemeinde Söhlde René Marienfeldt fei-erlich für den Verkehr freigegeben. Die Baumaßnahme des Landkreises Hildesheim, vertreten durch die Niedersächsische Lan-desbehörde für Straßenbau und Verkehr, begann Anfang August 2024. Sie umfasste die Er-neuerung der Fahrbahn der K 215 auf einer Länge von knapp 1,4 Kilometern, die Herstellung von straßenbegleitenden Schutzplanken und die Erneuerung von zwei Quer- und fünf Längs-durchlässen. Der gemeinsame Geh- und Radweg wurde von der Einmündung „Am Park“ bis zur Ortsdurchfahrt Dingelbe in einer Breite von 2,5 m neu hergestellt. Dadurch erhöht sich die Verkehrssicherheit, Konflikte zwischen Fußgängern und dem Kfz-Verkehr werden verringert, die objektive und subjektive Sicherheit steigt und die multimodale Erreichbarkeit wird verbes-sert. Im Bereich der Ortsdurchfahrt Nettlingen wurden zusätzlich die Gehwege ebenfalls grundhaft erneuert. Im Rahmen der Baumaßnahme wurde nicht zuletzt die Trinkwassertrans-portleitung von Nettlingen bis Dingelbe vom Wasserverband Peine neu verlegt. Julia Fundheller, Leiterin des Geschäftsbereichs Hannover, freut sich über den Abschluss der Arbeiten: „Mit der neuen Verkehrsanlage ist es gelungen, sowohl den Komfort als auch die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden deutlich zu verbessern. Die Arbeiten wurden von den Anwohnenden immer konstruktiv begleitet. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“. Für Landrat Bernd Lynack ist der Ablauf der Arbeiten im gesetzten Zeitplan ein wesentlicher Aspekt: „Baustellen mit langen Sperrungen sind immer für alle, die davon betroffen sind, eine Belastung. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir den Straßenabschnitt jetzt wieder freigeben können. Für eine gute Infrastruktur, die allen Verkehrsteilnehmenden Rechnung trägt, sind Maßnahmen wie diese aber notwendig. Ich danke allen Anwohnenden für ihre Geduld und wünsche nun eine sichere Fahrt auf der ertüchtigten Strecke.“ Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf ca. vier Millionen Euro. Damit konnten sowohl der Zeitplan als auch die Kosten der Gesamtmaßnahme eingehalten werden. Das Land Niedersachsen förderte die Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden nach dem Nds. Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz – NGVFG – mit 60 % der zuwendungsfähigen Kosten. Die ausführenden Akteure bedanken sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit bei dem Auftragnehmer, den Anliegern sowie bei den Verkehrsteilnehmenden für die Geduld und die Rücksichtnahme während der gesamten Bauzeit und wünschen allzeit gute und sichere Fahrt. Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr |
| 15.08.2025 |
